Sanfte Entfernung der Weisheitszähne

Nicht jeder Weisheitszahn muss entfernt werden. Allerdings zeigt sich, dass die meisten Ober- und Unterkiefer für die Weisheitszähne zu klein sind. Dieser Platzmangel kann Druckgefühl oder gar Schmerzen und Entzündungen verursachen. 

Nach einer ausführlichen Diagnostik führt unser Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurg, Arzt und Zahnarzt Dr. med. Thomas Franke die ambulante Entfernung von Weisheitszähnen in angenehmem Ambiente in unserer Praxis durch. Wir sind auf die ganzheitliche Behandlung unserer Patienten spezialisiert und achten besonders auf eine minimalinvasive und schonende Entfernung. Hochmoderne Diagnostikverfahren ermöglichen zudem eine sichere Weisheitszahn-Entfernung und unser ganzheitliches Behandlungskonzept sorgt für eine bestmögliche Wundheilung und eine rasche Wiederherstellung unserer Patienten.

Wann ist die Entfernung von Weisheitszähnen notwendig?

Weisheitszähne bleiben bei manchen Menschen ein Leben lang im Kiefer, bei anderen wachsen sie bereits im Teenager-Alter heraus und bei einigen Menschen sind sie gar nicht vorhanden. Sobald ein Weisheitszahn durchbricht, kann dies jedoch äußerst schmerzhaft sein. Eine Entfernung der Weisheitszähne muss nicht immer erfolgen, sofern sie an der korrekten Position und mit ausreichend viel Platz durchbrechen. In jedem Fall muss eine individuelle Überprüfung der Notwendigkeit der Weisheitszahn-Entfernung erfolgen. 

Da die Weisheitszähne im Gebiss als letztes durchbrechen, ist zu diesem Zeitpunkt in vielen Fällen kein Platz mehr in der Zahnreihe verfügbar. Es hat sich zudem gezeigt, dass die meisten Ober- und Unterkiefer zu klein für die Weisheitszähne sind. Dieser Platzmangel kann dazu führen, dass die Weisheitszähne an der falschen Stelle durchbrechen oder erst gar nicht senkrecht, sondern waagerecht wachsen und so die benachbarten Backenzähne beschädigen. Auch kann der Druck, der dabei entsteht, andere Zähne verschieben. Und es ist auch möglich, dass die Schleimhaut zwischen einem Weisheitszahn und dem benachbarten Backenzahn eingequetscht wird, was wiederum zu schmerzhaften Entzündung führen kann. 

Meist beschreiben dann die Patienten Beschwerden wie Schmerzen und Entzündungen hinter den letzten Backenzähnen. Häufig fällt auch schon im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung ein zu erwartender Engstand auf.

Um Schäden zu vermeiden oder Beschwerden zu beheben, werden in diesen Fällen die Weisheitszähne nach einer sorgfältigen Diagnostik möglichst schonend und minimalinvasiv entfernt.

Wie läuft die Weisheitszahn-Entfernung genau ab?

Die Entfernung (Extraktion) der Weisheitszähne erfolgt in einem ambulanten Eingriff in unserer Praxis in Berlin Charlottenburg.

Vor dem Eingriff

Vor dem Eingriff wird zunächst eine sorgfältige Untersuchung des in Frage kommenden Areals und des Gebisses durchgeführt. In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, dass noch eine genaue Abklärung mittels der digitalen Volumentomographie (DVT) hinzugezogen wird, die eine äußerst detailreiche Abbildung der Beschaffenheit und der Lage des Weisheitszahnes sowie der benachbarten Strukturen ohne jegliche Überlagerungen erlaubt.

Bei der DVT handelt es sich um ein hochmodernes Röntgenverfahren, das die hochaufgelöste und dreidimensionale Abbildung des Kopfes und des Gesichtes inklusive der Kiefern und Nebenhöhlen bei geringer Strahlenbelastung ermöglicht.

Anhand der  DVT lassen sich Länge und Form des Weisheitszahnes samt der Wurzeln sowie der Verlauf von Nerven und auch weitere benachbarte Strukturen genauestens ermitteln. So kann eine erforderliche Entfernung des Weisheitszahnes exakt geplant werden. Durch diese Vorgehensweise können zudem auch mögliche Komplikationen berücksichtigt werden, sodass ein risikominimierter Eingriff erfolgen kann.

In einem persönlichen Gespräch mit Dr. med. Thomas Franke werden schließlich auch Vorerkrankungen, der Allgemeinzustand und besondere Umstände sowie mögliche Ängste und Wünsche ausführlich miteinander besprochen. In diesem Gespräch klärt Dr. med. Thomas Franke auch die genaue Vorgehensweise, die Art der Narkose und die Nachsorge mit dem Patienten ab.

Der Eingriff

Die Entfernung der Weisheitszähne führt Dr. med. Thomas Franke in angenehmer Atmosphäre ambulant in unserer Praxis durch. Selbstverständlich berücksichtigen wir dabei auch bestehende Ängste unserer Patienten und bieten – falls nötig und erwünscht – Hilfestellungen und Alternativen an. 

Zunächst wird das in Frage kommende Gebiet durch sanfte Methoden betäubt, sodass eine komplette Schmerzausschaltung während des Eingriffs erfolgt. Nach ausreichender Wartezeit ist der betroffene Bereich vollständig narkotisiert, der Patient verspürt dann während des Eingriffs keine Schmerzen mehr. 
In der Regel erfolgt die Schmerzausschaltung durch eine lokale Betäubung. Bei Angstpatienten und in besonderen Fällen kann der Eingriff auch im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose erfolgen. Dies wird vorab ausführlich mit dem Patienten besprochen. 

Wirkt die Betäubung zuverlässig, kann mit dem Eingriff begonnen werden. Hierfür wird im ersten Schritt das Zahnfleisch vom Zahn an der betroffenen Stelle gelöst, sodass die Wurzel freigelegt wird. Im Anschluss kann der Zahn dann samt seiner Wurzel aus dem Zahnfach herausgelöst werden. Sind die Weisheitszähne im Knochen eingeschlossen oder gar verborgen, wird der chirurgische Eingriff aufwendiger. Als Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurg und durch jahrelange Erfahrung kann Dr. med. Thomas Franke auch komplizierte Eingriffe dank der ausführlichen Voruntersuchung so sicher und minimalinvasiv wie möglich durchführen.  

Im Anschluss wird die durch den entfernten Zahn gebildete Wunde gereinigt und in der Regel durch eine feine Schleimhautnaht verschlossen.

Auf Wunsch kann dazu noch eine Behandlung mit dem PRP-Verfahren im Wundgebiet vorgenommen werden. Hierbei handelt es sich um eine Eigenblut-Therapie, die die Wundheilung beschleunigt und knöcherne Entzündungen minimiert.

Nach dem Eingriff

Nach der Entfernung des Weisheitszahnes und der sorgfältigen Wundversorgung erstellen wir für unsere Patienten ein individuell abgestimmtes Medikationsschema, das in den kommenden Tagen nach einem Eingriff unbedingt eingehalten werden sollte. Dadurch lässt sich die Entstehung von Schmerzen weitgehend eindämmen. Außerdem stabilisieren wir damit auch das Immunsystem unserer Patienten und verhelfen zu optimalen Heilungsergebnissen und einer schnellen Regeneration nach dem Eingriff.

Was passiert nach der Weisheitszahn-Entfernung?

Neben dem individuell abgestimmten Medikationsschema gegen die Schmerzen und für die optimale Versorgung des Immunsystems geben wir unseren Patienten noch weitere Empfehlungen für die kommenden Tage nach einem Eingriff zur Hand. 

So sollte die Wange im operierten Bereich ausreichend gekühlt werden. Außerdem sollte vor allem 24 Stunden nach einem Eingriff für ausreichend Schonung gesorgt werden. Wir empfehlen unseren Patienten auch, nur weiche Speisen, wie Suppen und Brei, zu sich zu nehmen. Körnerhaltige oder besonders krustige Nahrung sind hingegen zu vermeiden, da sie sich in die Operationswunden einlagern und Entzündungen verursachen können.

Auch sollten in den ersten Wochen sportliche Aktivitäten eingestellt werden um Nachblutungen zu verhindern. Eine Bessere Heilung verspricht zudem auch der Verzicht auf Kaffee, Koffein, Alkohol und Tabak

Die Nähte werden nach ca. einer Woche bei einem Kontrolltermin gezogen.

Ist die Entfernung des Weisheitszahns schmerzhaft?

Während der Entfernung des Weisheitszahnes, spüren unsere Patienten keinen Schmerz, da die betroffene Stelle ausreichend und zuverlässig betäubt wird. Nach dem Eingriff kann mit leichten bis mittleren Schmerzen gerechnet werden, die nur wenige Tage andauern und mit Schmerzmitteln gemindert werden können. Daneben empfehlen wir, den betroffenen Wangenbereich ausreichend zu kühlen.


Interdisziplinäre Expertise aus einer Hand

Dr. med. Thomas Franke hat sich in seiner jahrelangen Erfahrung als approbierter Arzt, Zahnarzt und Facharzt für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie ein umfangreiches Wissensrepertoire angeeignet.
Aus diesem ist sein spezieller Behandlungsansatz erwachsen, das bei seinen Patienten ganzheitlich ansetzt und interdisziplinär ausgerichtet ist.